Marli-Gebäude, 2001

Gebäude vor der Sanierung

Südstadt-Kiosk, 2005

Südstadt-Kiosk

Südstadt-Kiosk

Ziel war die Schaffung eines Anlaufpunktes im Projektgebiet, die Bündelung projektrelevanter Angebote sowie die Bereitstellung von Räumlichkeiten für bestehende und zukünftige Projekte. Das Südstadt-Kiosk trägt somit zur Verbesserung des sozialen und kulturellen Le­bens im Stadtteil bei.

Bislang finden folgende Angebote bzw. Nutzungen im Südstadt-Kiosk statt:

Aufsuchenden Jugendarbeit
Verschiedene Sprachkurse
Jugendmigrationsdienst
Erziehungsberatung
Eltern-Kind-Gruppe
Elternschule
Projektbüro „Soziale Stadt“
CeBeeF

Projektname

Das Wort „Kiosk“ stammt ursprünglich aus dem Persischen. Es ist sowohl im deutschen als auch im türkischen und russischen Sprachkontext bekannt und verständlich. In der Assoziation soll über dieses Wort die Angebotsbreite und (kulturelle) Vielfalt der Möglichkeiten vermittelt werden. Gleichzeitig wird das Ziel des unkomplizierten und niederschwelligen Zugangs zu den Angeboten über dieses Wort transportiert.

Gebäude

Das Südstadt-Kiosk wurde im ehemaligen Marli-Kino eingerichtet. Das Gebäude war ursprünglich als Bunker errichtet worden und wurde nach dem Krieg in ein Kino umgebaut. Nach dem Ende der Nutzung als Kino wurde das Gebäude von der Stadt erworben und beherbergte verschiedene Nutzungen (Schuldnerberatung, CeBeeF, Billardclub, Wohnungen usw.). Das Gebäude symbolisiert mit seinen unterschiedlichen Nutzungsphasen auch die verschiedenen Entwicklungsstadien der Stadt. Das Gebäude liegt zentral erreichbar im Projektgebiet und befindet sich im Besitz der Stadt.

Der 1. Bauabschnitt des Gebäudes ist realisiert und seit dem 6.11.2003 in reger Benutzung. Weiter Bauabschnitte wie die provisorische Nutzung des Kinosaals sind in Planung.