Gebäude vor der Sanierung
Südstadt-Kiosk
Ziel war die Schaffung eines Anlaufpunktes im Projektgebiet, die Bündelung
projektrelevanter Angebote sowie die Bereitstellung von Räumlichkeiten
für bestehende und zukünftige Projekte. Das Südstadt-Kiosk
trägt somit zur Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens
im Stadtteil bei.
Bislang finden folgende Angebote bzw. Nutzungen im Südstadt-Kiosk statt:
Aufsuchenden Jugendarbeit
Verschiedene Sprachkurse
Jugendmigrationsdienst
Erziehungsberatung
Eltern-Kind-Gruppe
Elternschule
Projektbüro „Soziale Stadt“
CeBeeF
Das Wort „Kiosk“ stammt ursprünglich aus dem Persischen. Es ist sowohl im deutschen als auch im türkischen und russischen Sprachkontext bekannt und verständlich. In der Assoziation soll über dieses Wort die Angebotsbreite und (kulturelle) Vielfalt der Möglichkeiten vermittelt werden. Gleichzeitig wird das Ziel des unkomplizierten und niederschwelligen Zugangs zu den Angeboten über dieses Wort transportiert.
Das Südstadt-Kiosk wurde im ehemaligen Marli-Kino eingerichtet.
Das Gebäude war ursprünglich als Bunker errichtet worden und wurde
nach dem Krieg in ein Kino umgebaut. Nach dem Ende der Nutzung als Kino
wurde das Gebäude
von der Stadt erworben und beherbergte verschiedene Nutzungen
(Schuldnerberatung, CeBeeF, Billardclub, Wohnungen usw.). Das Gebäude
symbolisiert mit seinen unterschiedlichen Nutzungsphasen auch die verschiedenen
Entwicklungsstadien der Stadt. Das Gebäude liegt zentral erreichbar
im Projektgebiet und befindet sich im Besitz der Stadt.
Der 1. Bauabschnitt des Gebäudes ist realisiert und seit dem 6.11.2003
in reger Benutzung. Weiter Bauabschnitte wie die provisorische Nutzung des Kinosaals
sind in Planung.